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	<title>Kommentare zu: New York, Rio, Tokio&#8230;</title>
	<link>http://www.fuer-die-musik.de/2007/09/16/new-york-rio-tokio/</link>
	<description>Klassik</description>
	<pubDate>Sat, 19 May 2012 12:06:24 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Guido G</title>
		<link>http://www.fuer-die-musik.de/2007/09/16/new-york-rio-tokio/#comment-12</link>
		<author>Guido G</author>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2007 18:31:40 +0000</pubDate>
		<guid>http://www.fuer-die-musik.de/2007/09/16/new-york-rio-tokio/#comment-12</guid>
		<description>Ausnahmsweise sei es mal erlaubt, rhetorische Fragen ganz klar und entschieden zu beantworten: "Ja"!

Alfred Brendels viel zitiertes Wort, Grundlage der Musik sei Stille, m&#246;chte man gerne erweitert sehen: ... nicht nur w&#228;hrend der Auff&#252;hrung ... 
Denn sich k&#246;rperlich und geistig wie seelisch in Musik zu vertiefen, setzt gro&#223;e Kraft und Konzentration voraus, auch und vor allem vor der Auff&#252;hrung. Dazu ist Ruhe n&#246;tig. Und wahre Ruhe und Stille findet man selten, wenn man darauf bedacht ist, den n&#228;chsten Flieger odr das n&#228;chste Interview nicht zu verpassen. Das oft gebrauchte Bon Mot "Weniger ist mehr" ist hier passender denn je. (Und nat&#252;rlich best&#228;tigen wunderbare Ausnahme wie András Schiff einfach nur die Regel!)

Es ist meiner Meinung vor allem in der Kunst - in welcher Disziplin auch immer -  conditio sine qua non, diese innere Ruhe zu finden.

Emotionen kommen immer nur von innen, auch wenn der Zuh&#246;rer die Musik von au&#223;en vernimmt. Bewegen kann Musik nur, wenn der Beweger innerlich unbewegt ist, sprich der Musiker oder die Musikerin innerlich &#252;ber die n&#246;tige Ruhe verf&#252;gt, die eigenen Emotionen authentisch (!) zum Ausdruck bringen zu k&#246;nnen. Nun ja, nat&#252;rlich nur, wenn der Zuh&#246;rer es denn zul&#228;&#223;t ...

Alles andere ist und bleibt Zirkus.

Artisten gibt es derer viele. Wenige aber sind wahrhaftige K&#252;nstler.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ausnahmsweise sei es mal erlaubt, rhetorische Fragen ganz klar und entschieden zu beantworten: &#8220;Ja&#8221;!</p>
<p>Alfred Brendels viel zitiertes Wort, Grundlage der Musik sei Stille, m&#246;chte man gerne erweitert sehen: &#8230; nicht nur w&#228;hrend der Auff&#252;hrung &#8230;<br />
Denn sich k&#246;rperlich und geistig wie seelisch in Musik zu vertiefen, setzt gro&#223;e Kraft und Konzentration voraus, auch und vor allem vor der Auff&#252;hrung. Dazu ist Ruhe n&#246;tig. Und wahre Ruhe und Stille findet man selten, wenn man darauf bedacht ist, den n&#228;chsten Flieger odr das n&#228;chste Interview nicht zu verpassen. Das oft gebrauchte Bon Mot &#8220;Weniger ist mehr&#8221; ist hier passender denn je. (Und nat&#252;rlich best&#228;tigen wunderbare Ausnahme wie András Schiff einfach nur die Regel!)</p>
<p>Es ist meiner Meinung vor allem in der Kunst - in welcher Disziplin auch immer -  conditio sine qua non, diese innere Ruhe zu finden.</p>
<p>Emotionen kommen immer nur von innen, auch wenn der Zuh&#246;rer die Musik von au&#223;en vernimmt. Bewegen kann Musik nur, wenn der Beweger innerlich unbewegt ist, sprich der Musiker oder die Musikerin innerlich &#252;ber die n&#246;tige Ruhe verf&#252;gt, die eigenen Emotionen authentisch (!) zum Ausdruck bringen zu k&#246;nnen. Nun ja, nat&#252;rlich nur, wenn der Zuh&#246;rer es denn zul&#228;&#223;t &#8230;</p>
<p>Alles andere ist und bleibt Zirkus.</p>
<p>Artisten gibt es derer viele. Wenige aber sind wahrhaftige K&#252;nstler.</p>
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