Archiv der Kategorie ‘ Aufnahmen ‘

7.
März

So sollte und so kann Schumann klingen - wie alte und neue Platten beweisen

Ein neues Label macht sich (hoffentlich nachhaltig) daran, die offenen Repertoirelücken in Sergiu Celibidaches Hinterlassenschaft aus der Münchner Zeit zu schließen! Mehr dazu gleich im dritten Absatz…
Dieses Weblog meldet sich nach einer Auszeit zurück - auf den besonderen Wunsch eines Lesers (siehe Kommentare zu “Celibidache - Wir brauchen mehr”) zu Sergiu Celibidache als Schumann-Dirigent. In […]

4.
Januar

Ist guter Klang letztlich doch ein Faß ohne Boden?

Über Jahre war ich jetzt zufrieden mit dem, was ich hatte. Gemeint ist meine mit Glück, Geduld und etwas Geschick auf meinen eher moderat gefüllten Geldbeutel abgestimmte Musikanlage, angesiedelt am oberen Ende von HiFi und am unteren von High End. Linn Classik Music, ein Kombigerät, das CD-Player und Verstärker in einem Gehäuse einschließt, Linn LK […]

29.
November

Neuer DG Webshop: Klassik-Downloads - so kann es funktionieren….

Seit ein paar Tagen ist nun der neue Deutsche Grammophon Downloadshop online, und ich, als alter Download-Skeptiker, muss echt sagen: Das ist ein gewaltiger Schritt in die richtige Richtung!
Erstens: Die einzige dort verfügbare Bitrate von 320 kbps setzt einen neuen Maßstab für Klangqualität im Netz, der von der einer CD nicht mehr so weit […]

25.
November

Ein heimlicher Weltstar

Es gibt große Stars am Klavier. Und dann gibt es die wenigen Ausnahmekünstler, die unter dem Radar fliegen, sich einen Dreck um Ruhm, Marketing und Plattenverträge scheren und nur für ihre Musik leben. So einer ist Grigory Sokolov.Grigory Sikolov macht keine Plattenaufnahmen. Die wenigen existierenden Dokumente seiner Kunst sind allesamt live entstanden, in Konzerten. Aber […]

18.
November

Bis in den Tod…

Es hat lange gedauert, bis mir von ihm etwas gefallen hat. Leonard Bernstein war für mich ein bißchen wie gewisse Geschmäcker, die man erst als Erwachsener zu schätzen lernt. In meinen Teenagerjahren konnte ich mit seiner hitzigen Emotionalität nicht umgehen, sie verleidete mir damals Geist und Seele der Musik, vor allem die der gewichtigen Deutschen, […]

6.
November

Celibidache: Wir brauchen mehr

Kaum ein Musiker ist nach seinem Tod so umfassend aufgearbeitet worden wie Sergiu Celibidache. Das geschah unter erschwerten Bedingungen, da sich der Maestro zeitlebens mit gewichtigen philosophischen Argumenten gegen jedes Festhalten-wollen eines musikalischen Erlebnisses, das, folgt man seiner Argumentation, nur in dem Moment, indem es entsteht, lebendig existieren kann, verwehrt hat. Archivbänder haben es möglich […]

16.
Oktober

Shura Cherkassky: Der größte Chopin-Pianist?

Es gibt Rubinstein. Zutiefst poetisch und klangschön, aber manchmal eben doch ein wenig (groß-)bürgerlich. Es gibt Arrau. Wunderbar elegisch und tiefsinnig, aber manchmal eben doch ein wenig professoral. Für diejenigen, die über diese Qualitäten hinaus noch auf der Suche nach den etwas exzentrischeren Attributen einer romantischen Klavierspielweise sind, nach Wildheit, Tanz auf dem Vulkan und […]

30.
September

Die CD im Zeitalter ihrer Reproduzierbarkeit

Warum werden eigentlich soviele CDs illegal ge-downloaded? Gut, das Problem ist (noch) nicht wirklich eines der Klassik, gut, viele Downloader sind vielleicht dergestalt hirnlos, dass mein folgender Punkt für sie sowieso nie relevant sein wird, aber: Jeder Leser möge sich die Frage stellen, wieviele wirklich hochwertig gemachte CDs, für die er einen Preis von 15 […]

23.
September

Sir John Barbirolli dirigiert Beethovens Eroica

Er war einer der ganz Großen, und nur ganz wenige wissen es noch. Sir John Barbirolli teilt diesen Status mit einigen Dirigenten, die, schon in bester Stereoqualität, ein musikalisches Vermächtnis hinterlassen haben, das auf Augenhöhe mit den schönsten Aufnahmen von Legenden wie Furtwängler oder Fricsay steht. Jascha Horenstein. Hermann Scherchen. Janos Ferencsik…
Man assoziiert Barbirolli heute […]

2.
September

Friedrich Gulda spielt Bachs Wohltemperiertes Klavier

Man könnte sagen,
…dass zu Bachs Zeiten alles, was Tasten hatte, „Clavier“ genannt wurde, also sowohl das Clavicord - gefühlvolles, intimes Hausinstrument - als auch das Cembalo - glanzvolles, aristokratisches, weltliches Prachtstück - und die Orgel - das geweihte Instrument des Gottesdienstes;
…dass die Präludien und Fugen des Wohltemperirten Claviers meist deutlich erkennen lassen, von welchem der […]



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